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Der Schutzhund und die Schutzhundausbildung

Unser Schutzdienst

Nachdem der junge Hund den Junghundaufbau hinter sich hat, und einen ausgeprägten Beutetrieb hat, kann mit einem Alter von ca. 1 Jahr die Schutzhundausbildung beginnen. Der Schäferhund ist wegen seiner Veranlagung dafür natürlich besonders geeignet. Aber auch alle anderen großen Gebrauchshunderassen können zum Schutzhund ausgebildet werden. Voraussetzung für diese Ausbildung ist jedoch, dass der Hund ein ausgeglichenes Wesen hat und Nervenstärke sowie Gehorsam zeigen kann.

Im Hundesportverein wird ausschliesslich Schutzdienst im sportlichen Sinn betrieben. Unser Schutzdiensthelfer ist zugleich Diensthundeführer und bildet auch Diensthunde aus. Sein ganzes Wissen kommt unserem Verein zu Gute. Das verspricht Qualität und Kompetenz.

 

 

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Ohne einen ausgeprägten Beutetrieb funktioniert die Ausbildung zum Schutzhund nicht. Der Hetzarm stellt die Beute dar, die der Hund sich holen will. Beim Leihen kann der Eindruck entstehen, dass der Hund den Schutzdiensthelfer beißen will. Das ist aber nicht der Fall. Der Hund möchte nur den Hetzarm haben. Der Schutzdiensthelfer ist vielmehr der Kontrahent des Hundes. Der Hund soll lernen, dass er selbst unter hoher Nervenbelastung und hoher Triebhaftigkeit Gehorsam zeigen muß. Gleichzeitig soll sein Selbstbewußtsein gestärkt werden. Er soll im Laufe der Ausbildung mutiger werden, und gegen den Schutzdiensthelfer Durchsetzungsvermögen zeigen. Belohnt wird er dann, indem er die Beute erhält. Wir sehen dann die Hunde voller Stolz den Hetzarm vom Platz tragen.

Im Prinzip werden im Schutzdienst die ohnehin vorkommenden Triebe eines Hundes angesprochen. Bei uns lernt der Hund, mit diesen Trieben umzugehen, sich zu beherrschen und Gehorsam zu zeigen. Das beinhaltet natürlich auch das Aggessionsverhalten. Der Hund wird im Laufe der Schutzhundausbildung nicht aggressiver, als er vorher schon war. Er lernt aber, sich auch in solchen Situationen zu beherrschen. Der Hundeführer lernt seinen Hund besser kennen und kann ihn so besser kontrollieren.

 

Publiziert am: Donnerstag, 25. Februar 2010 (136 mal gelesen)
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