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Hundeausbildung

 

Unsere Einstellung zu einer guten Hundeausbildung:


-Das Verhältnis zwischen Lob und Tadel sollte ausgewogen sein.
-Konsequente Erziehung: Ein einmal gegebenes Kommando wird bedingungslos durchgesetzt.
-Der Spass an der Hundeausbildung steht an erster Stelle.


Hundeausbildung, aber richtig! 

Hundeausbildung

Es gibt Hundevereine oder Hundetrainer, die auf eine antiautoritäre Hundeausbildung setzen. Es gibt aber auch Hundeführer, die in solchen Vereinen waren, bevor sie zu uns gekommen sind.
Ohne Zwang funktioniert keine Hundeausbildung. Wobei "Zwang" hier nicht deffiniert werden kann und keinesfalls mit Tierquälerei gleichzusetzen ist. Schon das Anlegen einer Leine stellt eine Form von Zwang dar, denn der Hund kann sich nicht mehr bewegen, wie er will. Wieviel Zwang ein Hund bekommt, hängt von der jeweiligen Situation ab.
In der Hundeausbildung spricht man von der positiven und negativen Konditionierung. Das bedeutet, den Hund zu loben, wenn er etwas richtig macht. Denn dann wird er es wieder gerne machen. Und den Hund zu bestrafen, wenn er etwas falsch macht. Dann wird er es nicht mehr gerne machen.

Die Kunst der Hundeausbildung besteht darin, Lob und Strafe zum richtigen Zeitpunkt zu bringen. Und zwar auf den "Punkt". Denn ein Hund lebt in der Gegenwart. Er ist sich über die Folgen seines Handelns nicht bewußt und macht sich auch keine Gedanken über das Vergangene.
Ein Beispiel: Ihr Hund rennt Ihnen beim Spaziergang davon. Sie rufen Ihren Hund und er kommt nicht. Sie rufen ihn nochmal, und er kommt immer noch nicht. Sie rufen ihn zum zehntenmal, und er ist noch nicht da. Sie kochen innerlich vor Wut. Nach dem 11 mal Rufen kommt er dann freudig angelaufen.... und wird bestraft. Was hat der Hund gelernt? Wenn ich komme, werde ich bestraft.
Den Hund zu loben, auch wenn man selbst einen dicken Hals hat: Das ist die Kunst. Gestraft hätte der Hund werden müssen, als er davon gerannt ist.
Die Situation kann man aber wiederholen indem man an einem anderen Tag den Hund nochmal zum wegrennen provoziert. Nur diesmal hängt der Ausreißer an einer langen Leine. Den Hund bewußt Fehler machen zu lassen, nennen wir "Absichern".  Vieles, was der Hund gelernt hat, sollte abgesichert werden. Für einige Hundeführer ist die Ausbildung z. B. dann beendet, wenn der Hund sich auf das Hörzeichen "Platz" hinlegt. Aber bleibt er denn auch liegen, bis er wieder abgeholt wird? Bleibt er auch dann liegen, wenn ihn ein Fremder mit Futter zum Aufstehen provoziert? Und genau da machen wir weiter: Eine qualitativ hochwertige Hundeausbildung.

 

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Publiziert am: Donnerstag, 18. Februar 2010 (359 mal gelesen)
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